Kristin Langmann die Fränkische Weinkönigin 2015

Fränkische Weinkönigin 2015 kommt aus dem Weinparadies Franken

Die 60. Fränkische Weinkönigin heißt Kristin Langmann und das Weinparadies Franken steht Kopf.

Kristin Langmann, die zwei Jahre lang den Weinparadiesort Bullenheim als Weinprinzessin vertrat, gewann die Wahl zur 60. Fränkischen Weinkönigin und setzte sich gegen fünf Mitbewerberinnen durch. Schlagfertig, fachlich versiert und mit Charme und Herz begeisterte Kristin das Publikum und die Jury beim Wettbewerb in Erlenbach am Main. Sie setzte sich souverän im ersten Wahlgang gegen ihre fünf Mitbewerberinnen durch.

Damit kommt zum ersten Mal eine Fränkische Weinkönigin aus dem Weinparadies Franken. Dementsprechend wurde das Ereignis gefeiert. Bereits auf der Heimfahrt von der Wahlveranstaltung wies die Bürgermeisterin der Gemeinde Ippesheim und 1. Vorsitzende des Weinparadies Franken, Dr. Klose-Violette höchstpersönlich den Busfahrer an, mit Hubkonzert durch die Ortsteile Herrnberchtheim und Ippesheim bis Bullenheim zu fahren. Dort war der Jubel groß und aus dem gesamten Weinparadies standen die Gratulanten Schlange.

Bei der eiligst vorbereiteten Siegesfeier am Abend ging dann, wie bereits von Kristin angekündigt, die Post ab. Dr. Klose-Violette betonte noch einmal, wie dankbar und emotional berührt sie sei, dass Kristin Langmann die Region auf so wunderbare Art und Weise vertritt. Die Geschäftsführerin des Weinparadies Franken, Annerose Pehl-Dürr, berichtete, dass sie bei der Suche nach einer Kandidatin für das Amt der Fränkischen Weinkönigin bereits bei Kristins erstem Auftritt als Bullenheimer Weinprinzessin vor drei Jahren dachte: „Die oder keine“.

Am Sonntagmorgen wurde bei strahlendem Sonnenschein ein Festzug durch den Weinort Bullenheim mit Gästen aus Politik, Verbänden, den Weinparadiesgemeinden und vielen Bürgern aus dem Weinparadies Franken veranstaltet. In Bullenheim waren von klein bis groß alle Einwohner auf den Beinen um ihrer Fränkischen Weinkönigin die Ehre zu erweisen. Gerührt und mit Freudentränen in den Augen winkten so manche alteingesessene Bürger Kristin zu, die mit ihrer Vorgängerin Christin Ungemach und den fünf Mitbewerberinnen in Cabrios den Festzug anführte. Als Kristin Langmann bei Ihrer Rede am Rathaus in Anlehnung an die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 verkündete: „Wir alle sind Fränkische Weinkönigin!“ kannte der Jubel keine Grenzen.

Für den anschließenden Empfang hatte sich Kristin ganz bewusst für die Weinparadiesscheune entschieden, die auf der Bezirksgrenze zwischen Unter- und Mittelfranken steht und so als Symbol für die Verbindung und Gesamtheit von Weinfranken gesehen werden kann. Bereits während der Wahl hat Kristin auf eine Frage des Moderators Axel Müller nach den Unterschieden zwischen Unter- und Mittelfranken keinen Zweifel daran gelassen, dass sie Franken als eine Weinregion sieht, die es zu vermarkten gilt, und nicht zwischen Unter- und Mittelfranken unterscheidet.

Um allen Bürgern die Teilnahme zu ermöglichen stellte der Weinbauverein Bullenheim mit Unterstützung von Kollegen aus den Weinparadiesdörfern eigens ein Zelt an der Weinparadiesscheune auf und bewirtete dort die Gäste, die keinen Platz mehr in der vollen Weinparadiesscheune fanden.

Als Kristin bei Ihrer Rede von ihren Gefühlen vor, während und nach der Krönung zur Fränkischen Weinkönigin erzählte, konnte man förmlich spüren, wie aufregend das ganze Geschehen für sie ist.
Sie habe sich immer wieder vorgenommen, so zu bleiben, wie sie ist und doch klapperten Zähne als ihre Vorgängerin ihr die Krone aufsetzte, berichtete sie.

Mittlerweile hat sie ihre Souveränität wieder zurückgewonnen. Schließlich warten rund 400 Termine im kommenden Jahr als Fränkische Weinkönigin auf sie. Die ersten hatte sie bereits am Samstag nach der Wahl. Der Bayerische Rundfunk kam zum Frühstück vorbei und der Mini-Cooper der Weinkönigin wurde abgeholt.